Mediation

Die Leitung einer Mediation und die anwaltliche Tätigkeit für eine der Parteien schließen sich kategorisch aus.

 

Sofern aber besonders ausgebildete Rechtsanwälte in dem Streit noch nicht mandatiert sind, können sie eine Mediation durchführen.

 

Seit 2002 sind wir berechtigt, Mediationen durchzuführen. Diese eignen sich vornehmlich für Verfahren, in denen die Parteien dauerhaft aneinander gebunden und willens und in der Lage sind, zusätzlich finanzielle Ressourcen in den Streit zu investieren. Denn eine Mediation dient zwar der Beilegung des Streites und soll im Erfolgsfall gerade ein aufwendiges gerichtliches kontradiktorisches Verfahren ersetzen. Aber wenn die Mediation scheitert, folgt zwangsläufig das gerichtliche Verfahren und die für die Mediation aufgewendeten Kosten waren dann vergebens und sind nicht erstattungsfähig, selbst wenn der spätere Rechtsstreit gewonnen wird.

Die zusätzliche Belastung und das zusätzliche Risiko müssen sich im Erfolgsfall als eine Investition lohnen und im Nichterfolgsfall müssen die Parteien bereit sein, dieses Geld zu verlieren.

 

Formal wird im Fall der Mediation mit beiden Parteien ein Mediationsvertrag geschlossen. Beide Parteien müssen mit der Durchführung einer Mediation und der Person des Mediators einverstanden sein. Eine spätere anwaltliche Tätigkeit für eine der beiden Parteien in diesem Rechtsstreit scheidet dann natürlich aus.

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Judenpfad 37